Liquids – E-Zigaretten Technik

Oliver 0 Artikel 19. Februar 2015
liquids

Anders als bei herkömmlichen Zigaretten wird bei der elektrischen Alternative kein Tabak verbrannt. Statt der Verbrennung von Tabak setzt die E-Zigarette auf Liquids die in der Regel mit Inhaltsstoffen wie Niktoin versetzt sind. Speziell in der derzeit stark politisierten Diskussion rund um das Dampfen stellt sich nun natürlich die Frage, welche Stoffe man in den Liquids findet.

Glycerin und Propylenglycol in der E-Zigarette

Glycerin kann als Hauptbestandteil des Liquids bezeichnet werden. In der E-Zigarette kommt Glycerin (Glycol: VG, E 422 http://de.wikipedia.org/wiki/Glycerin) für die Produktion des Dampfes zum Einsatz. Glycerin wird auch bei herkömmlichen Zigaretten eingesetzt um den Tabak feuchter zu machen. Glycerin hat bei der Verdampfung einen süßlichen Eigengeschmack. Dieser zeigt sich charakteristisch somit auch in so gut wie allen im Handel erhältlichen Liquids. Im Vergleich zur klassischen Verbrennung von Tabak erzeugt Glycerin bei der Verdampfung deutlich weniger Schadstoffe. Im Handel findet man derzeit Liquids die ein Gemisch aus Glycerin und Propylenglycol nutzen, Liquids die nur auf Propylenglycol sind heute auch keine Seltenheit mehr. Im Fall von Propylenglycol (PG; 1,2-Propandiol; E 1520 http://de.wikipedia.org/wiki/1,2-Propandiol) kann es zu Reizungen der Schleimhäute kommen, in diesem Fall sollte man auf Glycerin-Liquids umsteigen.

Aromastoffe im E-Zigarette Liquid

Im Fall der Aromastoffe in E-Zigaretten ist Vorsicht geboten. Im Handel finden sich derzeit Liquids die teilweise fragliche Stoffe als Aromastoffe nutzen. Studien haben gezeigt, dass es hier unterschiedliche krebseregende Stoffe gibt. In der Regel sollte man sich in Sachen Liquids nur bei vertrauenswürdigen Händlern bedienen, die auch die jeweiligen Inhaltsstoffe aufschlüsseln. In Österreich gibt die Dampferhütte z.B. folgende Inhaltsstoffe für Liquids an:

  • Wasser (H2O)
  • Propylenglycol USP (Lebensmittelzusatzstoff E1520)
  • Glycerin 99,9% Ph. Eur. (Lebensmittelzusatzstoff E422)
  • Tabakextrahiertes Nikotin (ausser bei 0 mg/ml = Nikotinfrei)

Shops die keine genauen Informationen über die Inhaltsstoffe Ihrer Liquids ausweisen sollten als nicht vertrauenswürdig eingestuft werden. Billigprodukte aus Drittländern birgen das Risiko von Verunreinigungen die als Gefahr für die eigene Gesundheit einzustufen sind.

Nikotin in E-Zigaretten Liquids

Speziell Raucher die auf E-Zigaretten umsteigen, sollten sich zu Beginn für Liquids entscheiden, die mit Nikotin versetzt sind. Der Nikotingehalt wird in Milligramm pro Milliliter angegeben. Für Umsteiger empfiehlt sich Anfangs der Griff zu Liquids mit einem höheren Nikotinanteil (23 mg/ml). Alternativ kann kann sich auch Liquids zulegen die kein Nikotin beinhalten. Diese sind oftmals unter dem Zusatz „0 mg/ml“ Nikotin im Handel zu finden. Auch im Fall des Nikotin sollte man auf die Qualität und Herkunft achten.

Wasser im E-Zigaretten Liquid

Wasser ist auch oft Bestandteil des E-Zigaretten Liquids. Wasser verdünnt die Flüssigkeit und sorgt dadurch für einen besseren Nachfluss zum Verdampfer. Die Erfahrung hat oftmals auch gezeigt, dass Wasser im Liquid speziell im Fall von selbstgemischten Aromen positive Auswirkungen auf den Geschmack des Liquids haben kann. Wissenschaftliche belege gibt es hierzu aber nicht. Grundsätzlich kann Wasser im Liquid den Siedepunkt der Flüssigkeit verändern und somit einer Art „gröberen“ Dampf führen der von den Geschmacksnerven besser aufgenommen wird.

Tabak-Aromen für die E-Zigarette

Als Umsteiger von normalen Zigaretten auf den elektronischen Dampf greift man Anfangs gerne zu sogenannten Tabak-Liquids. Diese sollen den Geschmack einer normalen Zigarette nachahmen. In der Praxis wird hier oft Honig eingesetzt, wie z.B. bei dem recht beliebten RY4. An den echten Geschmack einer Zigarette kommen diese Liquids aber nicht heran. Viele Hersteller übertreiben es in diesem Zusammenhang aber mit den Aromastoffen, wodurch teilweise ungenießbare Liquids entstehen. Hier sollte man zu Beginn mehrere Geschmacksrichtungen auszuprobieren. Kauft man nur zu Beginn nur ein Liquid welches überhaupt nicht schmeckt, wird der Umstieg mit ziemlicher Sicherheit nicht klappen. Ein Besuch bei einem Händler der diverse Geschmacksrichtungen ausprobieren lässt, ist also ratsam.

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