Lynden Black Line „Cigalike“ E-Zigarette im Test

Oliver 0 Tests 23. Juni 2015
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Lynden rüstet das hauseigene Angebot derzeit unter der Marke PowerCigs merklich auf. Neben E-Zigaretten mit höheren Leistungen wie z.B. der Kangertech KBox Akkuträger finden sich derzeit auch ein paar neue Einsteiger-Geräte im Sortiment. Zu den Neuheiten zählt z.B. die Lynden Black Line die auf den ersten Blick mit einem 180mAh Akku für Verwirrung sorgt. Die niedrige Akkuleistung wird durch eine mitgelieferte Akkubox ausgeglichen und dient gleichzeitig als Box für die eigentliche E-Zigarette und die Depots. Liquids anderer Hersteller können nicht verwendet werden, Abstriche muss man auch im Bezug auf den Preis machen.

 

Lynden zielt mit der Black Line auf Zigaretten-Raucher ab, die den Umstieg wagen wollen. Auf der E-Zigarette selbst findet sich aus diesem Grund wohl auch kein Feuer-Knopf, stattdessen wird die elektronische Zigarette direkt durch den Zug befeuert. Die Rauchentwicklung kann grundlegend mit einer normalen Zigarette verglichen werden, an die Leistung von größeren Geräten kommt die Black Line nicht heran. Im Vergleich zu anderen „Cigalikes“ reiht sich die Rauchentwicklung der Black Line aber ganz klar im oberen Feld ein.  Trotz niedriger Leistung schafft die Lynden Black Line aber eine verhältnismäßig gute Geschmacksentwicklung.  Der Zugwiederstand ist für Cigalike-Verhältnisse gut gewählt, wenngleich ich mir persönlich etwas mehr Durchlass gewünscht hätte. Im Vergleich zu anderen Cigalikes macht die Black Line aber auch hier einen vergleisweise guten Eindruck.

 

Die Liquid-Depots können nicht selbst nachgefüllt werden und bieten eine Füllmenge die an etwa 150 Züge herankommt. Den Füllstand erkennt man an einem kleinen eingebauten Sichtfester. Lynden verkauft die Depots im 5er Pack zu einem Preis von derzeit 9,95 Euro. Der Aufbau der Depots erinnert an Clearomizer, genutzt  wird statt Watte nämlich Glasfasern über die das Liquid zum kleinen Wendel geführt wird. Die Verbindung zwischen der E-Zigarette und dem Depot wird mittels eines 808D1 Gewinde hergestellt, die gleiche Abmessung nutzen auch andere Cigalike Hersteller. Eigene Liquids kann man in die Black Lyne aufgrund des Depot-Systems leider nicht verwenden. Ein zusätzliches Depot mit der Möglichkeit selbst Liquids einzufüllen wäre an dieser Stelle eine schöne Erweiterung gewesen.

Derzeit bietet Lynden auch nur zwei verschiedene Geschmacksrichtungen die beide klassischen Zigaretten nachempfunden sind. Für unseren Test hat uns Lynden „Best of USA Black“ mit 12mg Nikotin zur Verfügung gestellt. Subjektiv gesehen hat Lynden hier einen sehr guten, an Tabak angelehnten Geschmack realisiert. Raucher klassischer Zigaretten wird damit der Umstieg erleichtert, der Kick den man als Raucher gewohnt ist, war bei der Black Lyne leider nicht spürbar. Abhilfe könnte hier ein Menthol-Liquid schaffen, oder der Griff zu einem leistungsstärkeren Gerät.

 

Nach etwa 20 Zügen zeigt der Akku der E-Zigarette bereits erste Schwächen die sich gefühlt negativ auf die Rauchentwicklung sowie den Geschmack auswirken. Geladen wird die E-Zigarette über das mitgelieferte Case welches über einen 400mAh Akku verfügt. Geladen wird die Akkubox über ein mitgeliefertes microUSB-Kabel, ein Wandstecker findet sich dabei aber leider nicht im Lieferumfang. In der heutigen Zeit verkraftbar, aufgrund der kleinen Akkus dauert eine komplette Ladung auch nur etwa eine Stunden. Sehr schön ist das eingebaute LCD-Display über das die Ladestände der eingesteckten E-Zigarette sowie der Akkubox selbst dargestellt wird. Steckt man die E-Zigarette in den dafür vorgesehenen Schacht beginnt die Akkubox direkt mit dem Ladevorgang und zeigt dies auch direkt am Display an.

Die Verarbeitung der Lynden Black Line ist sehr gut gelungen. Die Akkubox liegt gut in der Hand und sollte auch in jede Hosentasche passen, in der zuvor auch eine Zigaretten-Packung gesteckt wurde. Das Gewinde der E-Zigarette und der Depots zeigte sich im Test Robust, wenngleich sich am Kontakt zwischen Verdampfer und Akku bereits nach ein paar Zügen Kondensat bildet. Zu Ausfällen kam es aufgrund des Kondensats bei uns im Test nicht.

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Fazit Lynden Black Line

Cigalikes sind meiner Meinung nach ein recht heikles Thema. Raucher landen bei ersten Umstiegsversuchen oftmals bei dieser Art von Geräten. Leider schwankt die Qualität speziell derzeit aufgrund der vielen neuen Hersteller oftmals stark. Mein erster Kontakt mit Cigalikes hat mich zur damaligen Zeit recht schnell abgeschreckt. Der Geschmack war gewöhnungsbedürftig und auch die Rauchentwicklung eher schlecht. An meiner damals geformten Meinung hat sich bis heute nicht viel verändert, wenngleich mir die Lynden Black Line gezeigt hat, dass in dieser Geräteklasse noch viele Möglichkeiten bestehen. Die Black Lyne ist toll verarbeitet, ist schnell zu verstehen und macht auch sonst Spaß. Der gewählte Formfaktor der E-Zigarette erinnert an eine normale Zigarette und die mitgelieferte Akkubox sollte Raucher ohne weiteres durch den Tag  bringen. Die tolle Qualität macht sich aber am Preis bemerkbar, der mit 39,95 Euro zwar nicht im oberen Feld liegt, aber noch immer eine größere Investition darstellt. Für 5 Depots zahlt man weitere 10 Euro, für den Komfort der Fertigsysteme muss man also auch dementsprechend mehr bezahlen.

Die Lynden Black Line ist eine sehr gut realisierte Cigalike-Lösung aus dem Hause Lynden. Interessierte können also ohne Bedenken zugreifen. Wer zum Start nicht unbedingt mithilfe der Cigalikes in eine etwas vertrautere Umgebung wechseln möchte, sollte  sich die anderen Angebote von PowerCigs ansehen, interessant für Einsteiger könnten hier z.B. auch die Startersets von Kangertech, wie z.B. das EVOD Mega Set sein. Hier bekommt man für ungefähr den gleichen Preis ein Leistungsstärkeres Gerät in dem auch eigene Liquids eingefüllt werden können.

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